Wirklich aus Fehlern lernen — Die Verbesserung von Klassenarbeiten als Anlass zum individuellen Lernen

Ich stelle in diesem Artikel eine Methode vor, mit der man mit der Zeit eine konstruktive Fehlerkultur etablieren kann: Sie sieht Fehler in Klassenarbeiten als Lernanlässe, die man dazu nutzt, die Fehler schrittweise zu eliminieren, Wissenslücken zu schließen oder noch fehlende Kompetenzen zu trainieren.

Ich habe die Methode bisher vor Allem in Englisch in höheren Klassen angewandt, wo die sprachliche Kompetenz neben der inhaltlichen Leistung immer eine zweite Leistungsebene ist, die man schrittweise verbessern kann. Aber auch in anderen Fächern kann man sie zur Stärkung von fachlichen Kompetenzen nutzen, die über längere Zeiträume aufgebaut werden können.

Grundproblem

Die Verbesserung von Klassenarbeiten ist eine Aufgabe, die für alle Beteiligten in der Regel mit Frust besetzt ist:

  • Für Schüler:innen ist sie in der Regel eine lästige Pflicht, deren Sinn sich oft nicht erschließt, die daher oft nur halbherzig oder gar nicht gemacht wird und bei der sie oft nicht wissen, was sie genau falsch gemacht haben und wie es besser gegangen wäre.
  • Für Lehrer:innen liegt der Frust darin, dass man viel Zeit mit der Korrektur der Arbeit verbracht hat und dann das Gefühl hat, dass Schüler:innen nur kurz auf die Note schauen und die Sache dann abhaken. Wenn die Verbesserung gemacht wird, dann oft nur halbherzig und oberflächlich.
    Wie könnte das also besser gehen?

Übersicht

Die Methode beruht darauf, bei der Korrektur Fehler zu identifizieren, die besonders wichtig sind: zentrale Wissenslücken oder noch fehlende Fertigkeiten, Fehler beim Grundverständnis eines Themas oder auch häufig vorkommende Wörter, die falsch verwendet werden.

Diese Fehler werden mit einer anderen Farbe als der üblichen Korrekturfarbe angestrichen und zu diesen Fehlern gibt es (a) mündliches, erklärendes Feedback via Audioaufnahme und (b) konkrete Hilfen beim Verbessern in Form von Online-Materialien, die den betreffenden Sachverhalt erklären und beim Verstehen helfen.

Voraussetzungen

Man braucht:

  1. Eine Möglichkeit, Audiofeedback aufzunehmen und es mit Schüler:innen zu teilen (ich benutze dafür die App hyFee und selbstklebende QR-Codes).
  2. Eine für die Schüler:innen online zugängliche Seite, auf der die Lernmaterialien geteilt werden können. Idealerweise ist das eine Seite, die man lange benutzen kann, so dass man mit der Zeit einen Fundus von Materialien aufbauen kann, der typische Fehler in den eigenen Fächern abdeckt.
  3. Etwas mehr Zeit für die Korrektur.

Umsetzung

Ich zeige die Umsetzung hier am Beispiel von Klassenarbeiten in Englisch in der Kursstufe. Hier habe ich bisher am meisten Erfahrung und die Methode eignet sich hier besonders, weil immer einerseits inhaltlich gearbeitet wird und andererseits die sprachliche Ebene immer vorhanden ist. Es ist also besonders einsichtig, dass es sinnvoll ist, an der sprachlichen Kompetenz schrittweise zu arbeiten, um mit der Zeit weniger Fehler zu machen und besser zu werden.

(1) Anstreichen wichtiger Fehler

Nach der „normalen“ Korrektur gehe ich die Arbeit noch einmal kurz durch und markiere Fehler in Grün, die mir besonders wichtig erscheinen: z.B. Fehler, die sich wiederholen, die zentrale Begriffe oder Grammatikonzepte betreffen etc. Bei sehr guten Schüler:innen sind das auch einzeln falsch verwendete Wörter, wenn sonst fast alles richtig ist.

Hier zwei Beispiele, die ich mit der freundlichen Erlaubnis der beiden betroffenen Schüler:innen anonymisiert teile:

Man erkennt die grün markierten Fehler, die nummeriert sind, zusammen mit teilweise vorhandenen kleinen Anmerkungen, z.B. mit verwechselten Wörtern.

Wenn ein Fehlertyp mehrfach auftritt, versuche ich, alle Instanzen davon mit der selben Nummer zu versehen.

(2) Materialliste mit Lernmaterialien

Die nummerierten Fehler enthalten Hinweise auf Materialien (in den obigen Beispielen meist „M7“), die online verlinkt sind. In meinem Fall auf meiner „Korrektur-Seite“: herr-kalt.de/korrektur

Dort habe ich mit der Zeit Materialien zusammengetragen, die bei häufig vorkommenden Fehlern in Englisch helfen. M7 ist z.B. das Oxford Advanced Learner’s Dictionary, wo man die Verwendung der angestrichenen Wörter nachschauen kann. Es ist übrigens Zufall, dass in den obigen Beispielen auf den betreffenden Seiten nur M7 als Material angegeben ist. Im oberen Beispiel sind z.B. die Fehler 1 und 2 bereits auf der vorigen Seite das erste Mal aufgetreten und wurden dort mit dem Hinweis auf ein anderes Material versehen.

Außerdem gibt es auf der Korrekturseite einen gelben Kasten, in dem genau erklärt ist, wie man die grünen Fehler korrigieren muss.

(3) Audio-Feedback

Zu diesen Fehlern gebe ich dann Audio-Feedback, in dem ich versuche, die Bedeutung des Fehlers klar zu machen („Das ist wichtig, weil diese Konstruktion sehr oft vorkommt und Du sie drei Mal falsch verwendet hast – Du kannst Deine Texte also gleich viel besser machen, wenn Du diesen Fehler nicht mehr machst“). Außerdem erkläre ist kurz, was genau falsch ist und in welchem Material die/der Schüler:in Hilfe findet.

Ich achte darauf mein Feedback wertschätzend, ggf. tröstend und ermutigend zu formulieren. Bei sehr guten Schüler:innen, die wenige oder gar keine Fehler machen, nutze ich das Feedback hauptsächlich dazu auszudrücken, wie cool es ist, dass sie das schon so gut können.

Das Audio-Feedback nehme ich mit der App hyFee auf, die von einem bayrischen Kollegen (Christian Mayr) programmiert wird. Sie ist super einfach und erleichtert diesen Prozess enorm. Die Audio-Dateien speichere ich auf unserer schulischen Nextcloud, weil das bezüglich des Datenschutzes am besten ist. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten.

Hier ist ein Anleitungsvideo zu hyFee.


Der YouTube Server wird erst kontaktiert, wenn Du das Video abspielst. Vorher werden keine Daten an YouTube übertragen. Für das Abspielen gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.

hyFee kann den Link zum Feedback als QR-Code ausgeben. Dazu kann man gleich einen ganzen Bogen von QR-Codes erzeugen, die ich auf Klebeetiketten drucke (AVERY Zweckform 6251-10) und dann einfach unter die Arbeit klebe. Diese Etiketten passen genau zum PDF-Bogen mit den QR-Codes, den hyFee erzeugt.

(4) Verbesserung

Die Schüler:innen müssen dann nur die grün markierten Fehler verbessern („selektive Korrektur“). Diese aber ausführlich (wie hier beschrieben) und mit Verstand.

Ich verwende für den Beginn der Verbesserung immer die Doppelstunde, in der ich die Klassenarbeit zurückgebe. In dieser Stunde sitzen dann also alle Schüler:innen da und hören sich mein Feedback an. Im Vorfeld bitte ich sie, Kopfhörer mitzubringen. Außerdem bekommen sie von mir jeweils einen Laptop oder ein Tablet, um die Lernmaterialien (siehe Schritt 2) aufzurufen. Sollten noch Fragen aufkommen, können die Schüler:innen sie direkt stellen.

Zu Hause stellen Sie dann die Verbesserung fertig (falls das noch nicht in der Stunde erledigt wurde) und schicken mir Screenshots oder Scans.

Zeitaufwand und Nutzen

Aufwand – In Englisch in Klasse 10 und der Kursstufe brauche ich pro Schüler:in ca. 5 – 10 Minuten zusätzlich. Das ist natürlich nicht zu vernachlässigen, denn es bedeutet bei einer typischen Klassesgröße ca. 2 – 4 Stunden mehr Arbeit pro Klassensatz.

… und Nutzen – Gleichzeitig bringt es

  • einen enormen Zugewinn an Motivation bei den Schüler:innen,
  • eine deutlich verbesserte Atmosphäre beim Umgang mit Fehlern und v.a. auch mit „Scheitern“ – die tröstenden Worte und die Möglichkeit, an etwas konkret zu arbeiten, wenn eine Arbeit „in die Hose gegangen ist“, machen einen Riesenunterschied zum Positiven.
  • bei sehr guten Schüler:innen eine Möglichkeit, mit allen Facetten der Stimme auszudrücken, dass man ihre tollen Leistungen schätzt,
  • ein enorm verbessertes Lehrer:innen-Schüler:innen-Verhältnis,
  • das Gefühl, gemeinsam auf dem Weg der schrittweisen Verbesserung zu sein,
  • eine konstruktive Fehlerkultur, in der Fehler im Lauf der Zeit wirklich als Lernanlässe wahrgenommen werden.

Feedback der Schüler:innen

Klasse 10

Erläuterung zur vorigen Frage – Könntest Du bitte in wenigen Sätzen erklären, warum Du die oben gewählten Optionen angekreuzt hast?

Durch das Audio-Feedback war mir bei jedem Fehler genau klar was der Fehler im Detail überhaupt war und zum andern auf wie ich ihn verbessern kann. Außerdem ist meine Motivation die gemachten Fehler zu verbessern gestiegen da ich mir vorstellen kann wie viel Arbeit eine solche Korrektur mit individuellem Audio-Feedback macht und ich dieses auf Grund dessen definitiv nutzen möchte.

Ich hatte so wenige Fehler, dass ich es auch auf dem einfachen Weg problemlos geschafft hätte, die gleiche Verbesserung anzufertigen.

Wenn ich die Fehler die ich in der Arbeit gemacht habe mündlich und persönlich vom Lehrer gesagt bekomme finde ich es irgendwie viel besser und spornt mich mehr an, an meinen Fehlern zu arbeiten

Es ist viel persönlicher und man weiß auch direkt was von einem verlangt wird und man versteht besser was man falsch gemacht hat, das es einem kurz erklärt wird oder man weiß wo man schauen soll.

Die Verbessrung hat so eine deutliche Struktur

Sie erklären, was wie falsch gemacht wurde und sagen welche Quelle man nutzen sollte, so verstehe ich es besser. Außerdem ist es schöner, wenn sie uns das kurz zurückmelden. Dann weiß man auch wie man steht.

Indem Sie einem die Fehler direkt erklären und auch Vorschläge für die Verbesserung machen, ist die Verbesserung viel bewusster und effektiver.

Ich habe diese Auswahlmöglichkeiten gewählt, da es mir ziemlich schwer fällt nachzuvollziehen wie genau ich meine Arbeiten korrigieren soll, wenn diese nur unterstrichen oder falsch makiert sind. Mit dieser Methode fällt es mir leichter diese Fehler aufzufassen und zu verstehen. Die Korrigierung fällt mir demnach leichter.

Ich habe diese Antworten gewählt, weil ich finde, dass Sie mit dieser Methode die Fehler besser erklären können (es ist einfacher es zu sagen als zu schreiben). Ebenfalls haben sie uns direkt Möglichkeiten zum Korrigieren gegeben, wodurch es deutlich einfacher war (A1,A2 etc).

Dadurch, dss die Fehler im Audion genau erklärt werden, sind sie verständlich und gut zu verbessern. Auch die Seite im Wiki mit dem guten Übersetzer zum Fehler korrigieren in der Schreibweise war sehr hilfreich.

Es ist einfacher die Verbesserung zu machen, wenn man erklärt bekommt, was genau man falsch gemacht hat. Zudem ist es so leichter, sich wiederholende Fehler zu erkennen und an diesen zu arbeiten.

Englisch Leistungskurs

Erläuterung zur vorigen Frage – Könntest Du bitte in wenigen Sätzen erklären, warum Du die oben gewählten Optionen angekreuzt hast?

Fand es einfach sehr gut und hilfreich

Ich finde es gut, weil man nicht mehr so lange braucht um die Fehler zu verstehen. Manchmal muss man sozusagen raten und rätseln was genau gemeint ist, aber bei dem Audio werden die Fehler ausführlich erklärt.

Durch die kurze Erklärung zu den wichtigen Fehlern ist mir klarer, was genau gemeint ist und welche fehler am stärksten gewichtet sind.

Manchmal ist es trotz Kürzel am Rande nicht immer ganz klar was falsch war. Dadurch, dass sie es im Audio explizit erklärt haben wurde es aber sehr klar.

Die angesprochene Aspekte helfen dabei, die Fehlerquellen zu identifizieren und gezielt anzugehen. Dennoch hätte eine stichwortartige Auflistung der zu wiederholenden Themengebiete für mich einen ähnlich große Nutzen gehabt.

Dadurch das Sie die einzelnen Fehler durchgegangen sind und Verbesserungsvorschläge gegeben haben konnte ich persönlich meine Fehler besser nachvollziehen. Auch weil Sie nur über gezielte und häufig vorkommende Fehler gesprochen haben ist man generell motivierter diese zu verbessern weil es nicht so viel Arbeit ist wie die ganze Klausur nochmal neu zu schreiben.

Das Audio ist ausführlicher.

Es ist einfacher eine Stimme zu hören und anhand dieser seine Feheler zu verstehen und zu verbessern. Man hat auch mehr Motivation, da es in gewisser Weise persönlicher ist. Mit den Nummer (die gab es zwar schon davor aber trotzdem) ist es generell besser und einfacher die Verbesserung zu machen.
Ich finde es einfacher seine Fehler zu verstehen, wenn der Lehrer sie selber erklärt und nicht nur eine kurze Erklärung oder nur ein Zeichen daneben steht. Außerdem bekommt man schon Ansätze zur Verbesserung, was ich sehr hilfreich finde.

Weil man genau weiß, welche Fehler gemeint sind und Sie uns in der Sprachaufnahmen bereits Tipps zur Verbesserung geben und auch Seiten im Internet vorschlagen auf denen man seine Fehler verbessern kann.

Es fällt mir leichter, meine Verbesserung mit dem Audiofeedback zu machen, denn ich verstehe viel besser, was ich falsch gemacht habe. Nur mit den Kürzeln auf dem Blatt fällt es mir oft schwer nachzuvollziehen, wo der eigentliche Fehler liegt (besonders bei Grammatik- oder Ausdruckfehlern). Durch das zusätzliche Audiodeefback kann ich nachvollziehen, was genau verbessert werden muss.

Mir hat das Audiofeedback erstaunlich mehr gebraucht, da man dabei sehr gut den Fehlern folgen konnte und so diese auch verstanden hat

Es stehen nicht einfach nur Buchstaben neben den Fehlern, bei denen man vermutlich noch nachfragen muss, was sie bedeuten

Durch kleine Erläuterungen, weiß man schnell, woran man arbeiten kann und was man schon gut kann. Außerdem motiviert mich, dass dieses Feedback sehr persönlich ist.

Da es durch gleichzeitiges Zuhören und Mitlesen der Fehler in der Klausur besser nachvollziehbar ist.
Das mündliche Feedback vermittelt dass der Lehrer sich intensiv mit der Klausur beschäftigt hat und man kann besser nachvollziehen wie die Note die auf dem Papier steht zustande kommt

Selektive Korrektur – Wie empfindest Du es, nicht alle, sondern nur ausgewählte Fehler korrigieren zu müssen? (Antworten aus Klasse 10 und E LK)

Finde ich besser da es sonst sehr viel aufwand wäre jeden Fehler einzel zu verbessern

Ich finde es gut, weil man sich dann auf die „wichtigen“ Fehler konzentriert. Somit verbessert man nur die Fehler die man in Griff bekommen muss. Außerdem merkt man sich diese Fehler länger, weil es oft viele andere Fehler gibt die „nur“ aus Flüchtigkeit entstehen.

Zielführend, weil so klar ist welche Fehler verbesserungswürdig sind und auch häufiger vorkommen. Außerdem habe ich so mehr motivation mich mit den einzelnen Fehlern auch genauer zu befassen.
gut, da man sich mehr auf diese Fehler konzentrieren kann

Deutliche Arbeitserleichterung. Das zeitraubende korrigieren von Flüchtigkeitsfehlern entfällt (weist sonst einen demotivierenden Charakter auf) und ermöglicht einem die intensive Beschäftigung mit sich häufiger wiederholenden Fehlern.

Ich finde es viel besser nur ausgewählte Fehler korrigieren zu müssen, da ich es unnötig finde den ganzen Text abzuschreiben wenn nur Teile nicht richtig waren. Dadurch schreibt man nur die häufigen Fehler auf und kann sie sich auch besser merken weil man sich nur darauf konzentriert.

Das finde ich gut, viele Fehler sind nur im Druck der Arbeit gemacht worden, diese muss man nicht korriegieren.

Ich finde es besser, wenn nur ausgewählte Fehler verbessert werden. Es gibt auch mehr Motivation, weil nur gravierende Fehler verbessert werden müssen und nicht jeder einzelne. Ich empfinde es angenehmer.

Ich finde dieses Prinzip sehr gut, da man sich auf die wichtigsten Fehler konzentrieren kann und genauer daran arbeiten kann.

Es ist wesentlich besser und motivierender die Arbeit zu korrigieren in dem man sich auf einzelne Fehler oder Inhalte bezieht als wenn man den ganzen Text nochmal umschreiben muss.

Ich finde es sinnvoll, nicht jeden einzelnen Fehler zu verbessern. Oft mache ich Leichtsinnsfehler, die einfach aus Unachtsamkeit entstehen und nicht, weil ich eine Vokabel/ ein Grammatikthema grundsätzlich falsch gelernt habe. Diese Fehler zu verbessern würde mir in dem Fall wenig bringen.

Außerdem steigert das Verbessern nur einzelner, besonders wichtiger Fehler meine Motivation für die Verbesserung insgesamt.

Ich finde die Idee gut, da man sich speziell auf wenige Fehler konzentriert und so diese konkret nochmals genauer anschaut. Auch überfordert es einen nicht so sehr da man sich nur auf spezielle Fehler konzentriert, die mir persönlich dann auch besser im Gedächtnis bleiben ( da es nicht so viele sind)

Es ist besser so, weil man ja manche Dinge auch einfach wegen des Zeitdrucks falsch macht, wobei man diese Dinge eigentlich kann.

Finde ich gut. Man sollte sich vor allem auf die stark frequentierten Fehler konzentrieren, um an ihnen zu arbeiten. Später kann man sich immer noch kleineren Fehlern widmen.

Sehr gut, da ich mich auf die wesentlichen, tiefsitzenden Fehler konzentrieren kann und so nicht noch jeden Leichtsinnsfehler korrigieren muss.

Ich denke dass es reicht sich auf ausgewählte Fehler zu beschränken

Ich denke es macht Sinn, da es je nach der Menge der Fehler eher kontraproduktiv sein kann alle bzw. zu viele Fehler auf einmal versucht nachhaltig zu verbessern.

Sinnvoll. Das hilft, sich auf das Wichtige zu konzentrieren und Fehler, die einem nur aus Versehen passiert sind, nehmen nicht unnötig Zeit weg.

Dieses System finde ich viel besser, weil es oft nicht so viel ist und wenn man eine ganze Arbeit verbessern muss neigen Schüler auch dazu die Verbesserung weniger gründlich zu machen weil sie denken das es viel zu viel ist.

Ich denke es ist gut, jedoch macht es manchmal mehr Sinn, dass die Schüler entscheiden was sie verbessern

Gut weil man sich so auf die Kern Fehler konzentrieren kann

Wie oben gesagt, es ist zwar entspannter. Jedoch bin ich der Meinung man sollte eigentlich alle grammatikalischen Fehler korrigieren.

Gut, da manche Fehler leichtsinnsfehler sein können und die anderen wo mehrmals falsch sind, wichtiger sind.

Eine gute Art des Lernens. Der Schüler konzentriert sich somit auf die schwerwiegernenden Probleme und nicht nur auf kleine Satzbau Fehler. Die Grammatik sollte geübt werden und durch diese Methode, ist dies sogar innovativ.

Ich finde das sehr gut. Manchmal passieren einem Flüchtigkeitsfehler und die sind nervig zu korrigieren. Da finde ich es besser wenn man sich nur auf die wichtigen Fehler konzentriert. (Vielen dank für Ihre Arbeit).

Ich finde das sehr gut, weil man nur die wichtigen und häufigen Fehler verbessern muss, bei denen man sich noch mal kurz anschauen sollte, wie man es genau verbessert. Andere Fehler waren bei mir meist offensichtlich und man musste sie sich nicht noch einmal intensiv anschauen.

Eigentlich sehr gut, jedoch waren einige Fehler lediglich leichsinnsfehler und hatten nichts mit dem Grammatikverständnis zu tuen. Daher empfand ich die Verbesserung teilweise als etwas unnötig.

Fazit

Trotz des Zeitaufwandes versuche ich, diese Methode so oft wie möglich anzuwenden. Wenn ich sehr im Stress bin, lasse ich das Feedback auch mal weg, aber das fühlt sich inzwischen dann schon nicht gut an, weil ich weiß, welches Potential dann verschenkt wird.

Insofern würde mich interessieren, was Ihr davon haltet und welche Impulse und Rückmeldungen Ihr dazu habt bzw. ob Ihr Ähnliches auch in anderen Fächern seht.

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