Wie man sich auf eine größere Prüfung vorbereiten kann

Einige meiner 13er-Schüler aus dem Neigungskurs Geographie (4-std., Wahlpflichtbereich) haben sich vorgenommen, die Herbstferien zu nutzen und schon mal den Lernstoff für das Abitur (im April) zu strukturieren und zu bearbeiten. (An dieser Stelle ein großes Lob für die Voraussicht und die aufgebrachte Motivation!) Gestern konnte ich dann auf der Facebook-Pinnwand einer Schülerin lesen, dass sie „versucht, Erdkunde zu lernen, aber nicht weiß, wo sie anfangen soll“. Das ist verständlich, denn wenn man bisher nur Inhalte im Umfang einer typischen Klassenarbeit gelernt hat, ist es schwierig, eine so große Menge Themen zu strukturieren und zu bearbeiten, wie sie sich aus Weiter lesen …

Neues Projekt: Bloggende Schüler, Blog-Tipps vom Lehrer

In den letzten Monaten hat sich mein Blog-Verhalten stark verändert. Während ich früher eher Unterrichtsmaterial und Links gepostet habe, bin ich in letzter Zeit mehr dazu übergegangen, eigene Erfahrungen, Ideen und Tipps zu posten. Außerdem nehme ich viel aktiver als früher an Diskussionen in anderen Blogs teil. Kurz gesagt: aus der Phase der Einbahnstraßen-Blog-Einsiedelei bin ich die Phase der diskursiv-entwickelnden Blog-Aktivität übergegangen – und davon habe ich enorm profitiert. Ich habe mir durch das Lesen von Blog-Posts in den lezten Monaten sehr viel mehr und intensivere Gedanken zu vielen Aspekten meines Berufs gemacht als vorher. Außerdem habe ich viele, viele Weiter lesen …

Interview mit Torsten Larbig

Die Bildungsexpedition 2009 hat bei einem Zwischenstopp im Frankfurt in gemütlicher Runde Herrn Larbig interviewt. Was er zu Themen wie Vernetzung von Lehrern, Twitter, SMS-Literatur und vielem Anderen zu sagen hat, ist meines Erachtens sehr hörens- und bedenkenswert. Interview mit Herrn Larbig (Post bei 1000Mikes) oder direkt zum Anhören: Torsten Larbig hat selbst zu diesem Interview einen umfangreichen begleitenden Beitrag geschrieben.  

[Top-Tweets] 3 Twitter Beiträge und was ich aus ihnen gelernt habe

Ich habe bereits über meine Twittererfahrungen berichtet. Dieser Beitrag soll anhand von Beispielen zeigen, warum Twitter für mich wertvoll ist. Balance of Knowledge and Skill Der Tweet verweist auf einen Blog-Beitrag: eine gute Diskussion zur der Frage nach der Wichtigkeit von Faktenwissen vs. Methodenwissen. Der Beitrag ist ein Kommentar zu Making the Shift, Part 1: No More Objectives. Was habe ich gelernt? — Zum einen ist das ein Thema, das mich fortwährend beschäftigt. Zum anderen ist es für mich interessant zu sehen, dass man in den USA offenbar ebenfalls heftig darüber streitet und dort scheinbar gerade das Faktenwissen höher im Weiter lesen …

Did you know – Shift happens

Vor einigen Tagen bin ich zum wiederholten Mal auf das Video Shift Happens aufmerksam geworden und halte es für wichtig … Sich als Lehrer und als Eltern der dargestellten Entwicklungen bewusst zu sein. Über die im Video gestellte Frage zu diskutieren: What does it all mean? – Mit Kollegen, der Schulleitung, Schülern, Eltern, der eigenen Familie, etc. Unterricht Für den Einsatz im Unterricht habe ich zunächst mit Overstream einige der Vokabeln erklärt und per Untertitel eingebaut. Hier das so bearbeitete Video: Hintergrund und Material Die Präsentation wurde ursprünglich für das Kollegium der Arapahoe Highschool erstellt: Details über die Entstehung und Weiter lesen …

Medien im Unterricht – eine Diskussion

Herr Larbig hat einen interessanten Beitrag über Medien im Unterricht verfasst, in dem er wiederum auf einen Artikel von Fontanefan reagiert. Ich möchte hier im Sinne einer Diskussion einige Gedanken aufgreifen und kommentieren. Schon der Begriff „Power-Point-Präsentation“ ist nämlich Werbung, da damit ein proprietäres Produkt zum „Standard“ erhoben wird und z.B. die Präsentationsmöglichkeiten im Bereich der OpenSource-Software ausgeblendet werden. Diesen Punkt möchte ich unterstreichen. Oft genug wird der Begriff sogar noch verkürzt: „Wir erstellen eine Powerpoint“. Ich halte es für eine zentrale Aufgabe der Medienpädagogik, die Botschaft in den Vordergrund zu stellen und erst im zweiten Schritt eine reflektierte Auswahl Weiter lesen …

Linguee

… ist ein neues deutsch-englisches Online-Übersetzungstool. Aus der Selbstbeschreibung: Seit heute gibt es mit Linguee.de ein Tool, mit welchem man in zig Millionen von deutsch-englischen Sätzen suchen kann, welche von Menschen übersetzt wurden. Im Gegensatz zu Wörterbüchern gibt es in Linguee viele hundert Mal mehr Material, und die meisten Suchtreffer werden in vollständigem Satzzusammenhang angezeigt. (meine Hervorhebung) Der Service greift z.B. auf professionelle zweisprachige Websites von Firmen, der EU etc. zurück sowie auf Patentschriften und andere zweisprachige Inhalte. Die Qualität der von mir getesteten Übersetzungen war überwiegend sehr gut. Hier einige Beispiele: procrastination, climate change, caucus (hier sieht man auch Weiter lesen …

Besser in Englisch – Improve your English

Dieser Beitrag richtet sich vor allem an Schüler der Mittel- und Oberstufe, die eigenständig ihr Englisch verbessern wollen. [Update, 05.04.2015] Inzwischen habe ich eine ausführliche Wiki-Seite zu diesem Thema erstellt: Englische Grammatik eigenständig üben Grammatik Gute Erklärungen und Übungen zu praktisch allen Grammatikthemen gibt es bei Ego4U. Weitere Erklärungen wichtiger Grammatik-Themen sowie Quizzes dazu hat die Frankfurt International School. Im Bereich Learners gibt es weitere sinnvolle Hinweise und Informationen. Eine große Zahl von einfachen Grammatik-Übungen unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen hat Englisch 4 U Bei Englisch Üben gibt es weitere gute Grammatik-Übungen Weitere Materialien und Websites führt Jochen Lüders in seinen Sprachtipps für Schüler Weiter lesen …

iCue – Videos zum US Wahlkampf und zur US Geschichte

Der amerikanische Sender NBC News bietet mit dem Portal iCue eine sehr umfangreiche und sinnvoll aufbereitete Videosammlung zum aktuellen US Präsidentschaftswahlkampf und zur Amerikanischen Geschichte an. Nach der kostenlosen Registrierung kann man aus zwei „courses“ auswählen: Decision ‘08 und US History. In „Decision ‘08“ kann man sich u.a. über die Kandidaten, die Themen, den Ablauf des Wahlkampfs und auch über vergangene Wahlkämpfe informieren. In „US History“ gibt es eine riesige Sammlung von Material, u.a. zu American Revolution, Civil War, Manifest Destiny, America as a World Power und vielen anderen Themen. Zu all diesen Themen stehen zahlreiche Videos bereit, die man Weiter lesen …

How to speak

Professor Patrick Winston vom MIT erklärt in seiner brillant aufgebauten Vorlesung How to speak die wichtigsten Techniken für Vorträge und Vorlesungen. Vieles davon kann man auch für den eigenen Unterricht anwenden, z.B. seine Anmerkungen zur Benutzung der Tafel. Die Vorlesung ist in kurze thematisch sortierte Videos gegliedert, so dass man auch Teile davon als Anschauungsmaterial zum Üben von Vorträgen einsetzen kann — denn Winston setzt die jeweils vorgestellte Technik auch direkt um. Hier gibt es die Videos einzeln nach „Kapiteln“: Weitere gute Materialien zum Thema „Vorträge und Präsentationen“ gibt es auf Stefan Goras Website Schule der Rhetorik, in einem ausführlichen Weiter lesen …

Kostenlose Hörbücher auf Englisch

LibriVox ist ein Projekt, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Werke zu vertonen, für die das Urheberrecht abgelaufen ist. Die Lesungen werden von Freiwilligen vorgenommen und von LibriVox gesammelt. Entsprechend unterschiedlich ist die Qualität: manches ist hervorragend gelesen, anderes kann man kaum anhören. Free Classic Audio Books stellt ebenfalls eine Liste von Audio-Büchern auf Englisch bereit. Teilweise sind es bearbeitete LibriVox-Aufnahmen, teilweise wohl auch eigenständige Lesungen. Die Website liefert keine näheren Informationen darüber, wer das Projekt betreibt oder die Werke anbietet. Die Dateien werden im .mp3 und .m4b Format angeboten.  

Impulsfotos für gute Präsentationen

Ein guter Vortrag setzt Powerpoint nicht als vergrößertes Notizkärtchen ein. Die »Folien« dienen vielmehr dazu, einzelne Punkte des Vortrags visuell zu untermalen, um ungewöhnliche (und damit erinnerbare) Assoziationen hervorzurufen oder um das Publikum zum Lachen zu bringen. Die im Office Paket von Microsoft mitgelieferten Cliparts haben selten dieses Potential: selbst die besseren Grafiken darunter sind inzwischen so ausgelutscht, dass sie kaum noch einen Zuschauer aus dem friedlichen Powerpoint-Nickerchen aufwecken. Ein Vortrag zum Thema ›Knowledge Management‹ von Stephen Collins enthält einige gute Beispiele für Impulsfotos: ›The Gates of information are open‹ ›Better tools‹ ›Imagine‹ ›[Knowledge is] trapped within feifdoms [sic] holding Weiter lesen …

Fünf Regeln für gute Präsentationen

Gute Vorträge halten zu können, ist keine »hohe Kunst«, mit der man gesegnet ist oder nicht. Wenn man grundlegende Einsichten beachtet, kann man mit einiger Übung zum guten Redner werden. Fünf Regeln bilden eine solide Grundlage für diesen Weg. [Update 08.01.2017] Ich habe zum Thema „Gute Präsentationen“ ein Erklärvideo erstellt. Weitere Erklärvideos zu verschiedenen Medien- und Schulthemen gibt es auf meinem Kanal. Außerdem habe ich hier eine Reihe von Tipps und Hinweisen zum Thema Recherchieren und Vortragen. Hier nun aber die fünf Regeln: 1. Stark beginnen. Und stark enden. Einstieg und Schluss sind das Rückgrat eines Vortrags. Mit dem Einstieg gewinnt man Weiter lesen …

Australia: Fotos und Karte als Impuls für Creative Writing

Die Materialien australia-map-photos (zip, 11,4 MB) bestehen aus einem zwei-seitigen Kontaktbogen mit insgesamt 21 Fotos aus Australien sowie einer Übersichtskarte, in der die States und Territories sowie die wichtigsten Städte eingetragen sind. Die Fotos können als Sprech- und Schreibanlass dienen, z.B. mit folgender Aufgabenstellung: Look at the photos for a couple of minutes and try to imagine what the situation was like when they were taken. Get together with a partner and discuss your ideas about these situations. Choose 5-7 photos and put them in any order you like (you can number them to give them a certain order). Think about Weiter lesen …

Folientraining zur Lautschrift in Englisch

Das Arbeitsblatt phonetic-transcription-ft (Word, 50 KB) enthält fünfzehn Wörter in Lautschrift und regulärer Schreibweise und kann als Folientraining benutzt werden. Dabei wird zunächst nur die linke Spalte mit der Lautschrift aufgedeckt. Die Schüler notieren dann die entsprechenden Wörter in „normaler“ Schreibweise jeder für sich. Die Wörter entsprechen dem Wortschatz am Ende der Unterstufe und sind dem Lehrbuch „Green Line New 3 – E2“ (Klett) bis Unit 5 entnommen. Die Kontrolle kann entweder als Eigen- oder Partnerkontrolle durchgeführt werden, wenn die rechte Spalte der Folie aufgedeckt wird. Die beschriebene Variante weicht etwas vom üblichen Verfahren des Folientrainings ab, weil beim Vorsprechen der Wörter Weiter lesen …

Gestaltungsprinzipien für Präsentationen

Powerpoint und andere Präsentationsprogramme wie z.B. OpenOffice Impress machen es auch unerfahrenen Benutzern recht einfach, rasch eine Präsentation zu erstellen. Die Programme können aber nur die technische Seite einer Präsentation zur Verfügung stellen – und die allein garantiert noch nicht, dass das Ergebnis auch für die Zuhörer ansprechend und lohnend ist. Für eine Präsentation von guter Qualität sollte man neben den inhaltlichen und technischen Fragen auch einige Gestaltungsprinzipien beachten. Farbwahl Wer oft mit einer Textverarbeitung wie Word arbeitet, greift bei den Farben einer Präsentation zunächst einmal eher zu einem hellen Hintergrund und dunkler Schrift. Da die Folien aber meist in Weiter lesen …

Lautschrift im Englischunterricht

Die meisten Englischbücher behandeln die Lautschrift nur am Rande: eine Liste der Zeichen vor dem Vokabelverzeichnis und die transkribierten Wörter in der Vokabelliste. Zum Einführen und Üben der phonemic transcription wird man daher meist noch zusätzliche Materialien einsetzen oder erstellen wollen. Im Folgenden stelle ich einige Ressourcen dafür vor. Materialien zur Lautschrift Die Website Teaching English (eine Kooperation zwischen dem British Council und der BBC) bietet für die Zeichen der Lautschrift eine Sammlung von Mini-Postern im PDF-Format (DIN A4) an. Jedes Poster zeigt groß das Lautschriftzeichen sowie drei Beispielwörter. Die Poster eignen sich z.B. zum Aufhängen im Klassenzimmer. Ich fand Weiter lesen …

Shakespeares psychiatrische Fähigkeiten

Was man beim Literaturstudium von Shakespeare schon weiß oder zumindest ahnt, hat nun auch ein Naturwissenschaftler bestätigt: Shakespeares Werke enthalten weit mehr als nur „Geschichten“ sondern bilden grundlegende Einsichten in die menschliche Natur ab. Unter anderem hatte Shakesepeare offenbar eine gute Beobachtungsgabe für die psychologischen Folgen emotionaler Situation. Der Forscher bestätigt, dass Shakespeare oft schon darstellt, was man heute in der Psychiatrie als Fakten anerkennt. Hier der Volltext der Meldung (aus dem Newsletter von Wissenschaft Aktuell) Shakespeares Dramen als Psychiatrie-Lehrbuch [Medizin/Literaturwissenschaft] Bristol (Großbritannien) – William Shakespeare (1564-1616) hat schon bemerkenswert genau gewusst, dass starke Gefühle mit bestimmten körperlichen Reaktionen einhergehen. Weiter lesen …

Language Quiz: phonetic transcription and irregular verbs

Die Vorlage phon-transcr-irreg-verbs-ws (Word, 37 KB) dient als Arbeitsanweisung für eine Partnerarbeit zum Üben der Lautschrift sowie der unregelmäßigen Verben. Sie kann als Folie oder als Arbeitsblatt eingesetzt werden. Die Schüler erstellen verschiedene Tabellen mit Lücken, tauschen im zweiten Schritt das Heft mit dem Partner, der die Lücken ausfüllen muss. Am Ende korrigieren die Schüler gegenseitig ihre Antworten.