Von der Nichtvermittelbarkeit grundlegender Erfahrungen
Neulich habe ich auf Twitter ein kurzes Gespräch darüber verfolgt, wie eine Kollegin von einem Vater bei einem geplanten Elterngespräch versetzt wurde und dieser sich auf Nachfrage nicht mehr erinnerte, dass das Gespräch telefonisch vereinbart worden war. Eine Reaktion von außen war, dass jemand, der so etwas nicht auf die Reihe kriege, keine Kinder verdient habe, weil die dann ja wohl keine Priorität für ihn hätten. Ich warf spontan die Nachfrage ein, ob die Gesprächsteilnehmer eigene Kinder hätten – eine Frage, die wohl etwas irritiert hat. Ich habe bisher in vielen Kontexten erfahren, dass es extrem schwierig – teilweise unmöglich – ist, Weiter lesen …

